Industrie-Projekt:

Monitoring von Windenergieanlagen

 

Projektpartner:            Fielax GmbH (Bremerhaven)

                                    IALB (Universität Bremen)

Projektförderung:        BIS – Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH (Landesprogramm bremen in t.i.m.e.)

Bearbeiter:                  PD Dr. R. Ramlau, Dr. J. Niebsch

Laufzeit:                      seit 04/2004

 

Windenergie als alternative Energieform gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung. Derzeit ist Deutschland der unangefochtene Windenergie-Weltmeister: In 2004 sind – zum großen Teil in Nordwestdeutschland – Windräder installiert, die mehr als 10.000 MW Strom pro Jahr produzieren und damit 6,5% des Strombedarfs decken. Parallel dazu ist die Entwicklung und Produktion von Windenergieanlagen eine Wachstumsbranche in der deutschen Industrie. Zur Weiterentwicklung solcher Anlagen gehören auch Verfahren und Geräte, die Verschleißerscheinungen, wie Getriebestörungen und durch Unwuchten am Rotor erzeugte Schäden am Anlagenturm, frühzeitig erkennen können, damit Schädigungen rechtzeitig erkannt und Wartungsarbeiten längerfristig geplant werden können, was zu einer deutlichen Verringerung der Stillstandszeiten führt.

Gemeinsam mit der FIELAX-Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung und dem Institut für Elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente (IALB) wird am Zentrum für Technomathematik ein Signalverarbeitungssystem für Windenergieanlagen entwickelt. Aus den Messdaten, die von einem am Getriebe und in der Gondel installierten Sensorsystem aufgenommen werden, soll über eine mathematische Modellierung des gesamten dynamischen Verhaltens der Anlage eine Schadensklassifikation für die Verschleißteile gewonnen werden, die eine automatische Überwachung und Problemerkennung ermöglicht.